Start
Schritt 1: Legen Sie die Karten aus.
Damit von Beginn an Klarheit herrscht, sind die Karten nach Runden sortiert. Jede Runde beginnt mit der Starterkarte.

Runde um Runde
Schritt 2: Der*die Klient*in entscheidet.
Innerhalb der Runde kann nun die Klientin oder der Klient frei entscheiden, welche Karte genommen wird. Bis die Reihe aufgedeckt ist. Dann geht es in die nächste Runde.

Tipp: Bitte ohne Ehrgeiz! Aber mit viel Freude!
Wie lange? Es geht so weit, wie es geht...
Nutzen Sie immer so viele Karten, wie es für den Prozess sinnvoll erscheint. Manchmal sind die ersten drei Karten schon genug für die erste Sitzung. Andere haben so viel Freude entwickelt, dass sie zu neugierig waren, um aufzuhören. :-)

Hier einige Impulse für Ihre Beratung:
Die Karten sind ein Medium – und Sie dürfen kreativ damit umgehen. Hier ein paar Wege, die sich bei mir besonders bewährt haben.
Fragen, die im Laufe der Zeit von Nutzer*innen entstanden sind, finden Sie auch weiter unten unter den FAQ's.
Design ist hard work ;-)
Hier eine Zeitreise:
Die Klient*innen ziehen, Sie begleiten.
Legen Sie die Karten verdeckt aus, nur die Starterkarte offen – sie führt ins Thema ein. Den Impuls, eine Karte zu nehmen, überlassen Sie den Klient*innen. So bleiben sie „am Hebel“, und Sie arbeiten wirklich auf Augenhöhe. Nicht der Coach stellt DIE Frage – der*die Klient*in wählt, das Schicksal entscheidet. (Schon Steve de Shazer hat gern den Münzwurf genutzt.)
Kommen Sie in Bewegung.
Sie müssen nicht sitzen bleiben. Ziehen Sie eine Karte, legen Sie sie im Raum aus oder nehmen Sie sie mit auf einen Spaziergang. Die Klient*innen dürfen die Karten für den Spaziergang behalten – es sind ja heute ihre Fragen.
Bei Skepsis: ganz offen arbeiten.
Wirken Klient*innen unsicher, legen Sie alle Karten offen aus und fragen: Womit möchten Sie beginnen? Am besten rundenweise – so ist die Auswahl nicht überfordernd, und die Kontrolle liegt ganz bei Ihrem Gegenüber.
Die aufgedeckten Karten bleiben liegen – so können Sie jederzeit darauf zurückkommen und Verbindungen herstellen. Passen Sie Fragen und Karten an Ihren Kontext, Ihre Bedürfnisse und Ihre Erfahrung an. Ich wünsche Ihnen und den Menschen, die Ihnen vertrauen, ein gutes Gespräch – von ganzem Herzen. 😊
Meine kleine Zeitreise
Unsere Leitidee: mehr Transparenz und Kreativität in die Beratung bringen. Aus der Hirnforschung wissen wir, dass unser Gehirn Impulse braucht, die über das Erwartete hinausgehen, um richtig aktiv zu werden.
Früher saß ich oft mit Klient*innen im Raum und unterhielt mich „von Kopf zu Kopf“ – die Atmosphäre war häufig schwer und statisch. Dann kam ich in Bewegung, körperlich wie geistig. Und ich merkte: Die Klient*innen waren viel kreativer, als ich gedacht hätte. Plötzlich durften wir gemeinsam lachen und Freude entwickeln – ohne auch nur einen Hauch von Ernsthaftigkeit oder Demut vor dem Leben anderer zu verlieren.
Ich arbeite gern mit Material und war ständig auf der Suche nach Neuem. Vieles war mir zu kompliziert. Ich wollte ein Werkzeug, das schnell einsetzbar ist, motiviert, transportabel ist und Spielfreude weckt. Am Ende war klar: Ich muss es wohl selbst erfinden.
Häufig gestellte Fragen

Abendritualkarten für Eltern / Erwachsene und Kinder: "Und du so?"
Die Philosophie unserer Eltern-Kind-Karten lautet: Eine gute Zeit haben! Die Idee unserer Karten ist aus unserer Arbeit mit Eltern und Kindern entstanden. In der jahrelangen, kompetenzorientierten Arbeit mit Familien ist immer wieder aufgefallen, dass Kinder am Ende des Tages sich wünschen, eine gute Zeit mit ihren Eltern zu haben.
- Eine Zeit, um den Tag gut abzuschließen.
- Eine Zeit, um ein positives Feedback der Eltern zu erhalten.
- Eine Zeit, in der Kinder fürsorglich ins Bett begleitet werden.
Was gibt es Schöneres, als gute Momente mit den Eltern, die geteilt werden können? Wo nur über die guten Dinge des Tages gesprochen wird? Die Abendritualkarten stellen eine Hilfe dar, das Kind jeden Abend gleich liebevoll in den Schlaf zu begleiten. Dem Kind wird ein sicherer und geschützter Raum gegeben. Der Abend ist somit für die Kinder absehbar. Kinder brauchen Erwartbares. Wenn wir wissen, das Gutes passiert hilft uns dies schon vorher. Das ist die Kraft von guten Ritualen. Unsere Intention ist es, Stärken der Familien zu fördern, einen Raum für Gefühle zu geben und eine gute Atmosphäre zu schaffen. Für einen schönen Abend und eine ruhige Nacht. Vielleicht sogar für schöne Träume.
Häufig gestellte Fragen
